Rechzeitige Kastration 
Ein wichtiges Ziel des Vereins Straßenkatzen e.V. ist es, durch rechtzeitige Kastration eine unkontrollierte Vermehrung der freilebenden Katzen zu verhindern und dadurch den Tieren ein artgerechtes und gesundes Leben zu ermöglichen.
Gerade - aber natürlich nicht nur - im Frühjahr sind die Aktivitäten des Vereins hauptsächlich darauf ausgerichtet.

Jeder Katzenhalter kann diese Arbeit dadurch unterstützen, daß er seine eigenen Tiere kastrieren läßt.
Bei "ungebremster" Vermehrung werden aus einem Katzenpaar in 10 Jahren über 80 Millionen (!) Katzen. Selbst wenn in der Natur viele diese Nachkömmlinge nicht überleben, bleibt eine riesige Zahl übrig. Und die, die es nicht schaffen, kommen oft auf besonders grausame Art und Weise ums Leben.

Der private Katzenhalter kann dies auf seine Verhältnisse übertragen nachvollziehen: sein weibliches Tier kann leicht einen "Katzenkindersegen" (?) von 4 bis 10 Jungtieren pro Jahr verursachen; und diese vermehren sich dann wieder weiter. Wohin damit? Diese Frage wirft gewaltige Probleme auf, vor allem, wenn man bedenkt, daß das eigene Tier nur eines von vielen ist. Und wer einen unkastrierten Kater sein Eigen nennt, ist für dieses Problem nicht weniger verantwortlich.

Private Katzenhalter sollten ihre Tiere daher auf jeden Fall kastrieren lassen. Ein wahrer Katzenfreund liebt - davon sollte auszugehen sein - nicht nur sein eigenes Tier, sondern auch andere Katzen. Also auch die freilebenden, die nicht das Glück haben, umsorgt und btreut zu werden.

Jedes Jungtier, das aufgrund versäumter bzw. verspäteter Kastration zu Welt kommt, nimmt einem der vielen Tiere, die dringend ein Zuhause suchen, die Chance auf Vermittlung bzw. Betreuung. Einen wirklich guten - und nicht nur irgendeinen - Platz für die Jungtiere zu finden, ist heute schon schwierig genug. Die älteren Tiere (z.B. solche aus dem Tierheim oder von Straßenkatzen eV) sind noch schlechter dran.

Jeder verantwortungsvolle Katzenhalter sorgt daher dafür, daß der bereits vorhandene "Katzenberg" nicht noch vergrößert wird.

Dieser Appell richtet sich auch an alle Katzenbesitzer auf Bauern- und Reiterhöfen, bei denen sich die Tiere als Mäusefänger betätigen. Rechtzeitige Kastration ist der beste Lohn für die vierbeinigen Mitarbeiter.

Die Gefahr, es könnte irgendwann zu wenig oder vielleicht gar keine Katzen mehr geben, besteht wirklich nicht! Es wird immer Tiere geben, die dringend ein Zuhause suchen.

Wer den Verein durch eine Spende unterstützen möchte, kann dies bei der Bezirkssparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Konto 45829.

 

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