Tiere als Weihnachtsgeschenk 
Haben Sie das gewollt?

Tiere als Weihnachtsgeschenk

Viele Kinder wünschen sich "unbedingt" ein Haustier – viele Eltern kommen diesem Wunsch auch gern nach. Ein Tier zu versorgen, bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, das Kind hat einen geliebten Spielkameraden, und ein Tier im Haus zu haben, ist eine große Bereicherung (nicht nur für Kinder). Ein Tier allerdings zu Weihnachten zu verschenken, ist von vornherein problematisch, alle Tierschutzorganisationen weisen immer wieder darauf hin. Bitte tun Sie es weder sich selbst, Ihrer Familie noch dem Tier an, dieses neue Familienmitglied zuerst begeistert zu begrüßen, um es dann nach kurzer Zeit lästig zu finden und anschließend wieder abzugeben.

Sie sollten sich also bereits im Vorfeld einige Gedanken machen:
  • Tiere machen viel Freude, sie machen aber auch Arbeit.
  • Die Anschaffung eines Haustiers bedeutet eine langfristige Bindung. Katzen z. B. können 20 Jahre alt werden.
  • Wer versorgt das Tier während Ihres Urlaubs?
  • Wer versorgt es, wenn das Kind das Interesse verliert?
  • Haben Sie mit Ihrem Kind einmal das Gedankenspiel durchprobiert, wie es wäre "jetzt" (bei Kälte, Regen) Gassi gehen oder "jetzt" (vor der Schule) noch das Katzenklo saubermachen zu müssen?

  • Tiere müssen ggf. medizinisch behandelt, auf jeden Fall jedoch regelmäßig geimpft werden. Dies ist mit Zeit- und Geldaufwand verbunden.

  • Sie haben sich durch Literatur, andere Tierbesitzer etc. informiert, was auf Sie zukommt? Nach einem Besuch in einem Katzenhaushalt waren bei keinem Familienmitglied allergische Reaktionen aufgetreten?

Wenn Sie über diese Punkte mit sich im Reinen sind, brauchen Sie nur noch darüber nachzudenken, ob Sie ein Kaninchen, einen Hund oder eine Katze oder ... haben möchten.

Überlegen Sie bitte jedoch genau, ob es unbedingt ein Weihnachtsgeschenk sein soll. Ein Tier findet sich in einen normalen Tagesablauf viel leichter ein als in eine Festtagsstimmung. Ein kleiner Tipp: Wenige Wochen nach Weihnachten sind bei Tierschutzorganisationen viele der "heißersehnten Geschenke" zu vermitteln aus Haushalten, in denen man die Anschaffung eines Tieres nicht vorher genau durchdacht hatte.

 © Straßenkatzen Heidelberg e.V weitere Artikel 
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